50+ und stellensuchend
73% der 55-64jährigen sind gemäss bundesamt für statistik erwerbstätig. sind sie von arbeitslosigkeit betroffen, benötigen sie länger, um im arbeitsmarkt wieder fuss zu fassen.
welche handlungsmöglichkeiten gibt es zur förderung der reintegration von älteren stellensuchenden in den arbeitsmarkt?
• flexible einarbeitungs- und arbeitsmodelle fördern
• motivation und einstellungen positiv beeinflussen
• aufbau und erhalt von kompetenzen
• netzwerke pflegen und vermittlung stärken
• kommunikation stärken
ältere stellensuchende verfügen über eine lange erwerbsbiografie und viel erfahrung. aufgrund der erschwerten stellensuche und ihres bedürfnisses nach selbstbestimmung ziehen sie mitunter eine selbständigkeit in betracht.
gerade bei älteren stellensuchenden ist es wichtig, die selbstwirksamkeit und motivation zu stärken. coachings sind demnach auch ein geeignetes instrument, die flexibilität und lernbereitschaft der betroffenen zu fördern. ebenso zentral sind der ausbau und die aktualisierung der eigenen kompetenzen.
netzwerke spielen eine zentrale rolle auf dem arbeitsmarkt. nebst den persönlichen kontakten der stellensuchenden ist auch die vernetzung mit potenziellen arbeitgebern wichtig.
insgesamt liegt eine erfolgreiche reintegration in den arbeitsmarkt primär in der verantwortung der betroffenen selbst. wichtig auf seite der stellensuchenden sind neugierde, flexibilität und weiterbildungsbereitschaft. seitens der arbeitgeber können mögliche bedenken bei der einstellung älterer arbeitnehmer durch temporäre anstellungen in der praxis erfolgreich ausgeräumt werden.
weitere interessante informationen finden sie unter:
https://www.swissstaffing.ch/de/Blog/2021/11/50plus-und-stellensuchend:-Das-Rezept-fuer-eine-erfolgreiche-Reintegration.php
