worst-case-szenario

menschen, die sich in ihren persönlichen und beruflichen projekten von vornherein auch mit dem schlimmsten anzunehmenden fall beschäftigen, gelten vielfach als schwarzmaler und pessimisten. wir tun ihnen unrecht, häufig tut uns das worst-case-szenario gut.


zwischen best case und worst case
wenn wir ein projekt planen oder ein ziel erreichen wollen, ist die wahrscheinlichkeit gross, dass wir das maximalziel verfehlen. ebenso enden die meisten projekte nicht in einer vollständigen niederlage. das eher unattraktive durchschnittliche middle-case-szenario hat die grösste wahrscheinlichkeit, sich zu verwirklichen. wir erreichen teilziele oder setzen teilentwicklungen um.

worst-case-szenario und positives denken - widerspricht sich das?
wir sind heute schon so an das credo des positiven denkens gewöhnt, dass wir uns regelrecht davor fürchten können, uns auch mit dem schlimmsten, anzunehmenden fall zu beschäftigen. es stimmt, dass wir mit positivem denken und positiven visionen grosse erfolge erzielen werden. wer ständig panikartig schwarzmalt, wird am ende sicherlich nicht auf dem siegertreppchen stehen. auf der anderen seite gehört zum positiven denken nicht nur die vision von dem erfolg.  
wenn wir unsicher sind, dass wir auch mit dem schlimmsten anzunehmenden fall fertig werden, ist der erfolgseintritt um einiges wahrscheinlicher geworden.
wir lassen uns in diesem fall nicht von unseren plänen und zielen abbringen. schwierigkeiten auf dem weg nehmen wir als das, was sie sind: es sind hindernisse, die wir überwinden können. lesen sie weiter unter ...


https://www.ostjob.ch/ratgeber/artikel/359/persoenliche-entwicklung

 

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